Dass der Anlasser seine Arbeit tut, ist ein echter Befund und kein Nichtereignis: Er entlastet Batterie, Kabel, Magnetschalter und jeden Freigabeschalter in einer einzigen Beobachtung. Übrig bleiben Kraftstoff, Zündung und das Kurbelwellensignal, und die lassen sich in wenigen Minuten trennen, ohne etwas zu demontieren.
Das Kurbelwellensignal zuerst, entgegen dem Instinkt. Das Motorsteuergerät entscheidet damit, wann es einen Injektor und wann eine Zündspule ansteuert, sodass sein Fehlen Kraftstoff und Funken gleichzeitig entzieht und beides nachahmt. Es ist ohne weiteres Werkzeug außer einem Diagnosegerät prüfbar: die Live-Motordrehzahl beobachten, während jemand durchdreht. Ein sichtbar drehender Motor, der null U/min meldet, ist der Sensor, seine Verkabelung oder sein Impulsrad. Die japanische Diagnoseanleitung setzt diese Prüfung genau deshalb an den Anfang, und der Ausfall ist charakteristisch temperaturabhängig — kalt in Ordnung, nach einer Fahrt weg.
Dann der Kraftstoff, mit dem Ohr vor dem Manometer. Bei geöffneter Tür und eingeschalteter Zündung fördert eine arbeitende Pumpe ein bis zwei Sekunden hörbar vor. Kein Vorfördern grenzt es auf die Pumpe, ihr Relais, ihre Sicherung oder ihre Versorgung ein — und das Relais ist das billige Ende dieser Liste, also die Versorgung nachweisen, bevor die Pumpe verurteilt wird. Fördert sie vor und springt der Motor trotzdem nicht an, den Raildruck gegen die Herstellerangabe messen statt dem Geräusch zu vertrauen.
Und ein ungewöhnlich schnelles, weiches, hohl klingendes Durchdrehen ist ein Haltesignal, kein Hinweis zum Notieren. Das ist über alle Zylinder verlorene Kompression, was bei einem Riemenmotor bedeutet, dass der Riemen übersprungen oder gerissen ist; bei einem Motor mit möglicher Ventil-Kolben-Kollision macht weiteres Durchdrehen aus einer Riemenarbeit einen Zylinderkopf.